¡Defendamos el futuro de nuestra tierra! / Teneriffa, Apocalypse Now!.- Nuestro amigo Kato -que se encuentra en Alemania- nos comenta que ya que los medios alemanes no se han hecho eco durante los últimos meses del asunto del Puerto de Granadilla y dado que el miércoles comienza la feria de turismo más importante del mundo en Berlín (ITB)... pues nada, que se ha dicho que hay que empezar a informar al turismo alemán de lo que realmente acontece en la isla y ha puesto en marcha un blog:
También nos comenta que piensa imprimir unas octavillas para repartirlas en la misma puerta del pabellón de Canarias cuando estén allí todos "nuestros" políticos admirando el derroche de todos los años.
Desde Canarias Insurgente saludamos al amigo Kato, al mismo tiempo que agradecemos su iniciativa de dar a conocer las numerosas tropelías que se cometen en nuestras islas, como es el caso del Crimen de Granadilla.
Urlaubsparadies Teneriffa – Paradies der Korruption
Da die deutschen Medien nichts darüber berichten und das Ganze schon auf der Ebene des EU-Parlaments in Brüssel diskutiert wird, möchte ich Euch die aktuellen Geschehnisse auf meiner Insel Teneriffa näherbringen.
Diese Woche geht die Internationale Tourismusbörse (ITB) in Berlin los und jeder soll endlich mal erfahren, was aus den Kanarischen Inseln – einst Sonnenparadies – nun geworden ist, nämlich ein Paradies für gnadenlos korrupte Spekulanten und bestechliche Politiker. Der Beton regiert mehr denn je in einer Zeit, wo die Arbeitslosigkeit und die horrenden Lebensmittelpreise ihre historischen Höhepunkte auf den Inseln erreicht haben!!Das Projekt, welches in den vergangenen 19 Jahren für die meiste Polemik, für die intensivsten Proteste und für die größten Unterschriftenaktionen auf den Kanarischen Inseln gesorgt hat, ist der Bau des Hafens von Granadilla im Süden Teneriffas.
Am Freitag vor zwei Wochen begannen tatsächlich die Bauarbeiten. Umweltschutzorganisationen, allen voran Ben Magec, reichten angekündigte Klagen ein. Erst vor wenigen Tagen wurde vorsorglich ein Baustopp durch den Obersten Gerichtshof der Kanaren gegen den Hafen bewirkt. Diese Maßnahme gilt aber nur vorübergehend.
Es gibt viele Stimmen und Argumente die gegen den Bau des Hafens in Granadilla sprechen. Tierschützer schlagen Alarm: Im zu bebauenden Gebiet leben geschützte Pflanzen- und Tierarten, die das Gleichgewicht des gesamten Ökosystems gewährleisten.
Die Regierung ist zu weit gegangen: Am 3. Februar hat der kanarische Umweltminister Domingo Berriel durchgesetzt, dass die Seegraswiesen-Population, die den Meeresboden vor der Küste Teneriffas bevölkert, aus dem „Katalog geschützter Spezies der Kanaren“ entfernt wird.„Die Umweltschäden sind der Preis, den wir zahlen müssen, um besser zu leben“, so äußerte sich der Präsident der Hafenbehörde in Santa Cruz de Tenerife Pedro Rodríguez Zaragoza am 22. Februar in einem Interview einer lokalen Tageszeitung.
Diese Woche findet die Internationale Tourismus Börse in Berlin wie jedes Jahr statt. Die kanarischen Politiker – verantwortlich für die Verwüstung, Zerstörung und Überbetonierung der Insel in den letzten 20 Jahren - werden sich in der deutschen Hauptstadt aufhalten, um wieder mal unser „Paradies“ zu repräsentieren. Währenddessen werden Tausende auf Teneriffa auf die Straße gehen, um gegen diese zerstörerische Ungerechtigkeit zu demonstrieren:
NEIN ZUM HAFEN IN GRANADILLA!!!
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